Die Ergebnisse der Regionalkonferenz norddeutscher Bundesländer zum Thema „Lernen in und für Europa“
Thesen- Kinder und Jugendliche sind nicht nur unsere Zukunft, sondern auch Teil unserer Gegenwart.
- Der Strukturierte Dialog ist als Partizipationsinstrument und -kultur weiter zu entwickeln und breiter zu nutzen.
- Mobilität ist allen Kindern und Jugendlichen in der EU verpflichtend zu ermöglichen.
- An allen Bildungsorten soll formale und non-formale Bildung möglich sein.
- Kinder und Jugendliche müssen als gleichberechtigte Partner in Politik und Gesellschaft anerkannt werden.
- Die Bürgerrechte aller Kinder und Jugendlichen auf Beteiligung sind konsequent umzusetzen.
- Die Europäische Kommission wird aufgefordert, ein eigenständiges Finanzierungsinstrument für die non-formale Jugendbildung, auch auf nationaler Ebene, zu erhalten.
- Politik soll auf allen Ebenen Beteiligung mitdenken und ermöglichen.
- Partizipation ist als verpflichtende Aufgabe in das Kinder- und Jugendhilfegesetz aufzunehmen.
- Auch im Lernraum Schule müssen formale und non-formale Bildungsprozesse gemeinsam stattfinden.
- Schule muss sich als Lern- und Lebensort verstehen. Dies erfordert eine Kooperation von Trägern formaler und non-formaler Bildung in lokalen Bildungspartnerschaften.
- Non-formale Bildungsprozesse müssen auch im didaktischen Sinne in den Fachunterricht einziehen.
- Non-formale Bildung soll in der Schule auch altersübergreifend und partizipativ möglich sein.
- Außerschulische Bildungseinrichtungen sollen trotz Einbindung der non-formalen Bildungsprozesse in Schule weiterhin als eigenständige Institutionen erhalten bleiben.
- Europäische Bildungspolitik erfordert eine Kooperation von Jugendhilfe, freien Bildungseinrichtungen und Schule auf Augenhöhe.
- Auch non-formale Bildungsprozesse brauchen eine Anerkennungskultur.
- Alle Jugendlichen in der beruflichen Ausbildung sollen verpflichtend einen dreiwöchigen Auslandaufenthalt absolvieren können. (Zum Beispiel im gegenseitigen Austausch.)
- Mobilität soll schon Thema der Früherziehung sein und mit wachsendem Alter zeitlich erweitert werden.
- Mobiltätsförderprogramme sollen für benachteiligte Kinder und Jugendliche leicht zugänglich sein.
- Zur Förderung der Mobilität sollen Bildungsabschlüsse im In- und Ausland anerkannt werden.
- Auslandsaufenthalte sollen im Rahmen einer Anerkennungskultur zertifiziert werden können.
- Unternehmerinnen und Unternehmer sollen die Möglichkeit erhalten, sich zum Thema Mobilität fortbilden zu können.
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