Das Modellprojekt Erinnern – Erforschen – Konfrontieren will dazu beitragen, durch politisch-historische Jugendbildung im Rahmen konkreter Projektarbeit die Erinnerung an den Holocaust und die damals verübten Verbrechen mit spezifischem Blick auf Mecklenburg-Vorpommern wach zu halten.
Vor diesem Hintergrund soll insbesondere die aktive Beschäftigung junger Menschen mit lokaler und regionaler Geschichte in diesem Kontext dazu führen, dass sich ein historisches Bewusstsein jenseits von „Heimatromantik“ und „Ausschlusstendenzen“ herausbildet. Daher zielt das Modellvorhaben im Rahmen außerschulischer Jugendbildung und lokalhistorischer Projektarbeit auf ein ganzheitlich integriertes Konzept, dass politisch-historische Jugendbildung unter dem Schwerpunkt der „Auseinandersetzung mit historischem und aktuellem Antisemitismus mit der Entwicklung zeitgemäßer Konzepte für die Bildungsarbeit zum Holocaust“ verknüpft.
Das Modellprojekt Erinnern – Erforschen – Konfrontieren entwickelt modellhaft neue Programmformen und Methoden und bringt modellhaft Projektarbeit und Wissenschaft einander näher. Es stützt sich dabei auch auf konkrete Projekte vor Ort, so dass dadurch ein nachhaltiger Ansatz während der gesamten Projektlaufzeit gegeben ist.
Ansprechpartner:
Dirk Siebernik, Landesjugendring M-V e. V., Goethestr. 73, 19053 Schwerin
Tel.: 0385-5899894
d.siebernik@inmv.de, www.jugend.inmv.de





